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MIKE SHRIEVE


VOCALS, GUITARS & UKULELE

Seine Liebe zum Singen und Gitarrespielen wurde zum Teil auch durch die Live-DoLP „4 Way Street“ von CSN&Y geweckt. In erster Linie waren es die Songs von Neil Young, die ihn dazu brachten, sich eine Westerngitarre sowie ein Peter Bursch Buch zu kaufen (viel Auswahl an Lehrmaterial im Bereich Folk/Rock/Country gab es ja damals nicht) und sich damit in die elterliche Keller-Bar einzuschließen. Dies erklärt auch seine bis heute gebliebene vornehme Blässe und die Liebe zu geistigen Getränken! Peter Bursch’s Bröselmaschine findet er sogar heute noch richtig „kultig“ – vielleicht liegt es aber auch an den Getränken, die er nach wie vor zu sich nimmt.

Er sammelt leidenschaftlich LPs bzw. CDs gitarrenbetonter Musik aller Stilrichtungen. Aber vor allem die amerikanischen Gruppen und Künstler, die jenseits des Mainstream-Rock, nämlich auf dem weiten Sektor Americana (Roots Rock, Folk, Blues, Alt.Country, Cajun, Bluegrass, etc.) agieren, haben es ihm angetan. Dieser Einfluss macht sich sowohl direkt als auch indirekt bei der Musik von The Guitar Beat bemerkbar.
Als Beispiele seien hier benannt: The Bottle Rockets, The Swinging Steaks, The Hellecasters, Wilco, The Yayhoos, The Mother Hips, Lucinda Williams, Band of Heathens, B-Goes, Eric Ambel, etc.

Mike Shrieve, der im normalen Alltag viele verschiedene Namen führt, hält bandintern - aus Rücksicht gegenüber der Bandkollegen - an seinem Namen fest. „Sie müssen sich ja schon genügend Musiktitel merken …“
Sehr gern geht er in den Bergen wandern oder fährt mit seinem Rad an Flüssen entlang. Seit kurzem spielt er zudem leidenschaftlich Ukulele. Wenn er dann Sonntag abends noch Zeit findet, schaut er sich auch mal einen „Tatort“ an. Vielleicht hört er dabei ja im Hintergrund die Musik seines Bandkollegen Maddog, mit dem er 1985 die Gruppe The Guitar Beat gründete!

Im Gegensatz zu Edelklampfenspieler Doc Maddog nimmt er auch ohne Skrupel eine Japan-Strat oder eine Takamine-Western in die Hand und hält mit seinem schweren und uralten Ampeg-Verstärker (bandintern seines Gewichtes wegen auch „Das Schwein“ genannt) dagegen. Und vermutlich ist es genau dieser Gegensatz im Gitarrensound, der The Guitar Beat so einmalig macht.


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DOC MADDOG


GUITARS & VOCALS

Es gibt wohl kein noch so seltenes Gitarren-Modell, das er noch nicht in den Fingern hatte. Wer ihm die rastlose Sammel- und Spielleidenschaft für edle Sechs-Saiter in die Wiege gelegt hat, ist nicht überliefert. Die Initialzündung aber war zweifellos ein Lynyrd Skynyrd-Konzert Mitte der Siebziger im damals noch schwarzweiß ausstrahlenden ZDF, das das Leben des 15-jährigen komplett verändern sollte. Als ihm der große Bruder eine nahezu unspielbar-schlechte japanische Ibanez Halbresonanz unter den Weihnachtsbaum stellte, war´s um den jungen Mann endgültig geschehen.

Doc Maddog (der heute immer mal wieder den Namen wechselt) ließ sich von den spieltechnischen Hindernissen nicht beirren und schaffte es Anfang der Achtziger mit seiner Band „The Acrobats“, zwei bei Intercord erschienenen Singles, der Filmmusik für einen Schimanski-„Tatort“ und einem Formel-Eins-Videoclip mit eigenen Power-Pop-Ohrwürmern bis ins Rocklexikon.

Zusammen mit Gitarrero und Shouter Mike Shrieve (der seinen Namen nicht so häufig ändert) gründete er 1985 „The Guitar Beat“. Seitdem lebt die Gitarren-Speerspitze ihre Liebe zu Southern und Texas, Nu-Country und Blues bis hin zu Desert- und Roots-Rock in Form von unzähligen Eigenkompositionen und seltenen Covern amerikanischer Geheimtipps aus.

Japanische Klampfen, so erzählt man sich, hat Doc Maddog seit 35 Jahren nicht mehr angerührt…..


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MITCH


JOACHIM MITSCHKE-WANDEL - BASS & HARP

Mitch wird gern von seinen Bandkollegen mit "Genosse Bassist" angesprochen. Das kommt daher, dass er aus der frasendreschenden Blase "DDR" kommt. Entlassen am 21.06.1989.

Die Nachfahren von Stalin boten jungen Menschen bei entsprechendem Talent alle Möglichkeiten, sich sportlich und musisch zu entfalten. So wurde er eine Zeit lang zum Kunstturner an einer Sportschule ausgebildet.

Während dieser Zeit hörte er die "Beatles" zum ersten Mal.

So kam alles anders. Er wurde Bassist, spielte bei "SIT" mit seinen Brüdern Jürgen (Geige, Percussion) und Herbert (Querflöte, Saxophon, Gesang).
Die Band SIT war eine der beliebtesten Rockbands der DDR in den 70ern, auch von der Stasi stark beobachtet (www.ostbeat.de).
Seit fünf Jahren hat Mitch bei "GUITAR BEAT" seine zweite musikalische Heimat gefunden. Mit seinem inspirierenden und total zuverlässigen Drummer Michael versteht er sich blendend.
Glücklich ist er auch darüber, dass die beiden Gitarristen Maddog und Shrieve, der auch als Sänger stimmlich überzeugt, ihre Instrumente auf hohem Niveau in Szene zu setzen vermögen (beide sind gelernte Kapitalisten ;-)). Seit zwei Jahren verfügt Mitch über einen schönen Probenraum mit "Getränkestützpunkt", in dem neben der Probenarbeit auch viel gelacht wird.
"IM Bass" (auch eine beliebte Anrede von den Kollegen) möchte bei THE GUITAR BEAT spielen, bis ihm das Auge bricht. Das ist noch lange hin...


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THE BUTCHER


MICHAEL MUNZERT – DRUMS & VOCALS

Der gut gereifte 64er hat bereits – sehr zum Leidwesen seiner Eltern – im ersten Stock des elterlichen Wohnhauses mit dem Schwingen der Drumsticks begonnen. Zusammen mit seinen Schulkumpels, der Formation „Gegenwind“ und einem selbstkreierten Chaos-Rock-Sound, der heutigen Grunge- und Industryjüngern die Tränen in die Augen treiben würde, begann für ihn der Traum vom Rockstar.

Nach zahlreichen Besetzungs- und Stilwechseln von Hard-Rock, Deutsch-Rock, Cover-Rock, Mainstream, Drum´n Bass hat er nun seine Traumbesetzung bei „The Guitar Beat“ gefunden, mit der er noch rocken will, wenn die Rolling Stones endlich so alt sind, wie sie jetzt schon aussehen......

Bereits seit 1998 sitzt er nun bei „The Guitar Beat“ an den Drums und gibt zusammen mit Bassist Mitch die Richtung vor. Mit ihrem knochentrockenen Beat sind sie stets darauf bedacht, das Fundament zu bilden, um ihren beiden Gitarristen Mike Shrieve und Doc Maddog den Freiraum für ausgedehnte Solis zu öffnen.

Der friedliebende Autodidakt, der sehr gerne in seiner umfangreichen LP- und CD-Sammlung stöbert, ist ein großer Fan von Schlagzeug-Legenden wie John Bonham, Ian Paice, Keith Moon, Ringo Starr und Phil Rudd, bei denen er immer ein paar Tricks abschauen konnte. Vom AC/DC-Drummer hat er auch seine Liebe zu Sonor-Drums und Paiste-Becken übernommen, die er hegt und pflegt wie einen Schatz.


bildThe Guitar Beat 2002 - 2005

Maddog - g, voc.
Shrieve - g, voc.
Max Viehrig, b
Butcher - dr., voc.












bildThe Guitar Beat 1998 - 2001

Maddog - g, voc.
Shrieve - g, voc.
Wolfgang Innmann, b
Hannes Parchent - key, g, voc.
Butcher - dr., voc.











bildThe Guitar Beat 1993 - 1997

Maddog - g, voc.
Shrieve - g, voc.
Wolfgang Innmann, b
Hannes Parchent - key, g, voc.
Uwe Peter - dr.










bildThe Guitar Beat 1989 - 1992

Maddog - g, voc.
Shrieve - g, voc.
Stefan Grießhammer, b
Butcher - dr.












bildThe Guitar Beat 1985 - 1988

Maddog - g, voc.
Shrieve - g, voc.
Sascha Pinkas - sax, key, voc.
Otto Geymeier - dr.
Stefan Grießhammer, b